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  BeitragVerfasst: 11.10.2005, 10:14 Betreff des Beitrags: Herbstarbeiten im Garten
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Herbstarbeiten im Garten

Zitat:
Mit dem goldenen Herbst geht nun ein ereignisreiches Gartenjahr zu Ende. Im Garten zaubern die letzten Rosenblüten und Astern noch etwas Farbe hervor. Zeit zum Aufräumen der Beete und zum Ernten der letzten Gemüse.

Feldsalat eignet sich hervorragend für die Nachkultur auf abgeernteten Beeten. Der schmackhafte Wintersalat verträgt Frost und nutzt die herbstliche Sonne zum schnellen Wachstum. Feldsalat, botanisch Valerianella locusta, gehört zur Familie der Baldriangewächse. Es gibt ihn in beinahe identischen Formen sowohl im Garten als auch in der freien Natur. Beim Feldsalat haben wir es mit einer der wenigen Nutzpflanzen zu tun, die in Deutschland selbst, zunächst im 16. Jahrhundert nur in Gärten ausgesät und dann auch durch Auslesezüchtung in eine Kulturpflanze umgewandelt wurde. Wer es geschickt anstellt, der baut Feldsalat nur einmal in seinem Garten an, lässt ihn aussamen und braucht von da an nur noch zu ernten. Neue Züchtungen bringen größere Blätter und gut geformte Rosetten hervor, die sich einfacher ernten lassen. Daneben haben die Züchter mehltauresistente Feldsalatsorten entwickelt. Das ist vor allem für den intensiven Anbau im Gewächshaus wichtig, wo die Standardsorten oder die Sorten mit französischem Namen wegen ihrer Anfälligkeit gegen Mehltau kaum mehr angebaut werden. Mehltauresistente Sorten sind zum Beispiel ´Witt´ und ´Elan´.

Erntereif sind jetzt Lauch bzw. Porree. Bis zu den ersten starken Frösten kann man sie im Beet stehen lassen. Einigen Wintersorten tut Frost sogar ganz gut, dann schmecken sie besonders mild. Porree ist als vitaminreiches Wintergemüse gesundheitlich sehr wertvoll. Er ist reich an Mineralstoffen, Kalium, Calcium, Phospor, Eisen sowie Provitamin A und den Vitaminen E, B und C. Seine schwefelhaltigen Inhaltsstoffe wirken heilend, infektionshemmend und wachstumsfördernd. Lauchgemüse fördert zudem die Nierentätigkeit, beugt damit der Nierensteinbildung vor und wirkt entschlackend. Lauchgemüse benötigen eine relativ lange Kulturzeit. Von der Aussaat im März bis zur Ernte ab September/Oktober vergehen etliche Monate. Lauch lässt sich gut einlagern. Man kann ihn in einer Erdgrube nahe am Haus etliche Wochen halten. Dazu gräbt man ihn mitsamt den Wurzeln aus, legt die Stangen in die Grube und bedeckt sie wieder bis zu den Blättern mit Erde. So gelagert hat man über etliche Wochen etwas von dem würzigen Vitaminspender.

Nach der Ernte brauchen ausgezehrte Böden neue Nahrung. Am besten lässt sich dies mit Gründüngung bewirken, also Pflanzen, die viel Blatt- und Wurzelmasse entwickeln. Schwere Böden werden durch die Wurzeln gelockert und durchdrungen. Die Blätter beschatten den Boden, das bakterielle Bodenleben entwickelt sich dadurch optimal. Sie werden in der Regel bei Blühbeginn oder nach den Frösten abgemäht und in den Boden gebracht, wo sie den Bodenlebewesen als Nährhumus dienen.
Für den Herbst eignen sich schnellwüchsige, nicht frostbeständige Arten wie z.B. die Mitglieder der Leguminosen-Familie (z.B.Lupinen, Kleearten, Luzerne). Sie filtern natürlichen Stickstoff aus der Luft und speichern ihn in Wurzelknöllchen. Dünger wird so gespart. Für die Überwinterung eignen sich Winterraps, Inkartklee, Seradella und Weißklee.

Noch ein Wort zur Pflege der abgeräumten Salat- und Gemüsebeete. Wer Wühlmäuse nicht zu fürchten braucht, dem ist das Mulchen zu empfehlen. Es fördert das Bodenleben und schützt den Boden vor starken Frösten, vor Trockenheit und großer Nässe. Leider fühlen sich auch die Wühlmäuse im Schutze der Beetabdeckung recht wohl. Sie können sich zwischen Boden und Mulchschicht gut bewegen und erwischen dabei auch allerlei Nützliches und Nahrhaftes in den Gartenabfällen. Deswegen bei Gefahr nur einige wenige Beete ganz dünn und locker mit Mulchmaterial abdecken.

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