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  BeitragVerfasst: 04.09.2006, 13:21 Betreff des Beitrags: Äpfel
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Wissenswertes über Äpfel

Äpfel – Gesundheit zum Reinbeißen



Früchte mit großer Symbolkraft
Äpfel haben das Leben des Menschen schon immer begleitet. In vielen alten Kulturen galten sie nicht nur als wertvolles Lebensmittel sondern auch als Sinnbild für Liebe, Fruchtbarkeit und Schönheit aber auch für Versuchung und Sünde. Im Mittelalter war der Reichsapfel ein Symbol der Macht.

Knackiger Genuss für das ganze Jahr
Von den weltweit mehreren tausend Apfelsorten werden in Deutschland etwa 100 im Erwerbsanbau angebaut, 20 davon haben ein größere Marktbedeutung.
Man unterteilt die Äpfel nach ihrer Reifezeit in Früh- oder Sommersorten, Herbstsorten sowie Winter- oder Lagersorten.
Die Frühsorten sind schon im August pflückreif und direkt nach der Ernte auch genussreif. Sie halten sich aber nur wenige Wochen. Typische frühe Sorten sind Klarapfel, James Grieve, Delbarestivale oder Alkmene.
Herbstsorten müssen nach der Ernte im September zum Teil noch einige Wochen nachreifen, bis sie ihre optimale Genussreife erlangen. Sie halten sich bis Februar / März des folgenden Jahres. Zu den Herbstäpfeln zählen Cox Orange, Elstar, Rubinette oder Berlepsch.
Wintersorten sind je nach Sorte von Ende September bis Ende Oktober pflückreif und meistens ab Oktober genussreif. Bei optimaler Lagerung halten sie sich 5 bis 8 Monate. In diese Gruppe fallen die meisten Apfelsorten, zu den beliebtesten zählen Golden Delicious, Jonagold, Gala und Braeburn.

Beeindruckender Gesundheitswert
Äpfel gelten seit jeher als ausgesprochen gesund.
Ein altes englisches Sprichwort sagt: „An apple a day keeps the doctor away“ (Jeden Tag einen Apfel und du ersparst dir den Arzt).
Tatsächlich bietet der Apfel eine Menge Gutes für die Gesundheit:

* Äpfel helfen bei Darmbeschwerden:
Eines der besten Mittel gegen Durchfall sind Äpfel, die roh auf einer Glasreibe gerieben wurden.
Rohe Äpfel hemmen aber auch das Wachstum von Fäulnisbakterien im Darm, wirken gegen Entzündungen und normalisieren die Darmbewegungen.
* Äpfel senken einen erhöhten Cholesterinspiegel und regulieren den Blutzuckerspiegel.
* Ein Migräneanfall wird oft verhindert, wenn man bei den ersten Anzeichen einen sauren Apfel isst.
* Äpfel beruhigen und sind, eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen gegessen, ein natürliches Schlafmittel.
* Äpfel sind gut für die Mundhygiene: sie reinigen die Zähne und halten das Zahnfleisch gesund.
* Äpfel steigern durch den Gehalt an Trauben- und Fruchtzucker die Konzentrationsfähigkeit und kurbeln die Leistungsfähigkeit an.
* Neue wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Äpfel schützen, wenn man sie regelmäßig isst, wirksam vor der Entstehung von Krebs. Und
* regelmäßig gegessen erhöhen Äpfel auch die Lungenkapazität.

Die gesundheitlichen Wirkungen des Apfels beruhen unter anderem auf seinem hohen Gehalt an Pektin. Das ist ein Ballaststoff, der das 100fache seines Eigengewichtes an Wasser binden kann und dadurch giftige Stoffe im Darm unschädlich macht, die Darmbewegungen normalisiert aber auch den Cholesterinspiegel senkt.
Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe die Polyphenole mit ihrer krebsvorbeugenden und entzündungshemmenden Wirkung.

Am besten mit der Schale
Der größte Teil der wertgebenden Inhaltsstoffe des Apfels befindet sich in oder direkt unter der Schale. Die beste Art, die wertvollen Früchte zu essen, ist deshalb, herzhaft in einen rohen, nicht geschälten Apfel zu beißen und die Bissen gut zu kauen. Vorher sollte der Apfel aber sorgfältig mit warmem Wasser gewaschen und mit einem Küchentuch abgerieben werden. Deutsche Äpfel werden nicht gewachst, deshalb kann man die Schale bedenkenlos mitessen. Importware dagegen kann mit Wachs behandelt sein, solche Früchte sollte man besser schälen.
Gewachste Äpfel müssen als solche gekennzeichnet sein.

An Vielseitigkeit kaum zu überbieten
Äpfel sind nicht nur ein schmackhafter und gesunder Snack, sie lassen sich nicht nur zu wunderbaren Süßspeisen und köstlichen Apfelkuchen verarbeiten, sie sind auch in der herzhaften Küche zu vielem zu gebrauchen. So verleihen sie Rohkost- und Blattsalaten eine erfrischend fruchtige Note und würzen Wild genauso wie Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch.
Rohe Äpfel kann man zwar nicht einfrieren. Aber in verarbeiteter Form, egal ob als Apfelmus oder als Apfelkuchen, lassen sie sich tiefgekühlt hervorragend über Monate bevorraten.

Unser Rezeptvorschlag

Schweinebauch, süß-sauer

für 4 Personen brauchen sie:
250 g Dörrfleisch, 250 g Schweinebauch, 30 g Bratfett, 3 Zwiebeln, 3 säuerliche Äpfel, 1 rote Paprikaschote, Salz, Pfeffer, Zucker, 3 Esslöffel, Sojasauce, 3 Esslöffel Kräuteressig, 1/8 l Fleischbrühe

und so wird`s gemacht:
Dörrfleisch und Schweinebauch in 1 – 2 cm große Würfel schneiden und in Fett anbraten. Zwiebeln schälen, fein würfeln, Äpfel und Paprikaschote putzen, entkernen und würfeln. Die Zutaten zum Fleisch geben, mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Sojasauce würzen und mit Essig und Brühe ablöschen. Etwa 20 Minuten im geschlossenen Topf garen. Abschmecken und nach Belieben mit etwas Speisestärke oder Mehl leicht binden.

Dazu passt: Reis und ein gemischter Blattsalat.

Apfel ist nicht gleich Apfel – eine kleine Sortenübersicht

Delbarestivale: süß-aromatisch, saftig, sehr guter früher Tafelapfel

Elstar: sehr aromatisch, bissfest, sehr gutes Tafelobst, zum Kochen und Backen geeignet, wird im warmen Raum schnell weich

Cox Orange: aromatisch; harmonisches Zucker-Säure-Verhältnis; saftiges Fruchtfleisch; sehr gutes Tafelobst; zum Kochen und Backen geeignet

Rubinette: sehr guter Geschmack; intensiv fruchtiges Aroma; ideal für Frischverzehr aber auch gut für die Verarbeitung in der Küche

Braeburn: sehr guter Tafelapfel mit harmonischem, dezenten Aroma; festes, saftiges Fruchtfleisch; wird nach dem Anschneiden kaum braun; eignet sich sehr gut zum Backen und Kochen

Gala: viel Zucker und wenig Säure machen ihn bei Kindern beliebt; reiner Tafelapfel

Golden Delicious: wenig Säure, milder Geschmack; schmeckt frisch geerntet am besten; für Verarbeitung in der Küche geeignet

Jonagold: süßes bis fein-säuerliches Aroma, lockeres Fruchtfleisch; für Frischverzehr und Verarbeitung in der Küche gut geeignet; bräunt nach dem Anschneiden relativ schnell

Quelle: WASGAU Märkte

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♥ Liebe Grüße Michi :mmh:

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Das Leben ist schön, man muss es nur mit der richtigen Brille sehen. :cool:


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